Hiyoli Togawa - Viola

"Hiyoli Togawa meistert den Solopart traumwandlerisch sicher und füllt die Laeiszhalle mit warmem Klang und starker Bühnenpräsenz"

Hamburger Abendblatt 23. September 2017 


"Viola und Percussion passt perfekt zusammen" 

Rheinische Post 3. April 2017


"(...) Hiyoli Togawa und Lilit Grigoryan sprangen mit einem gänzlich neu konzipierten Programm in der kleinen Meistersingerhalle ein. (...) Wie Hiyoli Togawa gesangliche wie volksliedhafte Passagen zum Leuchten bringt, verrät die Sonate op. 120/1 von Johannes Brahms. (...) Mit einem munteren Spiel der Motive, springlebendig vorgeführten Abschnitten, versteht das Duo, den Zuhörern nach der Pause mit einem Konzertstück von George Enescu zu schmeicheln. (...) Die sinnlichen Gesten, die belebte Rhythmik, Melodik und der in den Variationen der Sonate 11/4 von Paul Hindemith zum Schluss immer erregender und geschwinder sich jagende Figurensprint machen die Wiedergabe zum fesselnden Ereignis."

Nürnberger Zeitung 29. Februar 2016 


"(...) Eine Bratsche kann süßlich singen, temperamentvoll protzen, dunkel grollen, leidenschaftlich lodern oder mit fast menschlicher Stimme sinnieren. (...) Togawas eloquente Moderation offenbarte eine überzeugende und leidenschaftliche Persönlichkeit. (...) Die Capriccio von Henri Vieuxtemps blühte in Togawas magischen Farbnuancen. In leidenschaftlichsten Momenten deckte sie zugleich berührende Zärtlichkeit auf: Eine meisterhafte Leistung." 

Süddeutsche Zeitung 24. Januar 2016


Hiyoli Togawa (...) und die Viola von Testore aus Mailand stellten sich als exzellentes "Künstlerpaar" vor. Die Solistin setzte mit ihrer überaus gefühlvollen Interpretation (...) von Schuberts „Arpeggione“-Sonate in der Fassung für Viola und Streichorchester Maßstäbe. Die vielfachen Auszeichnungen und Preise für die Künstlerin lassen sich, gemessen an ihren großartigen Darbietungen, leicht nachvollziehen. Sie ist eine bewundernswerte Künstlerin, die als eine einfühlsame Bratschistin mit einem ebenso feinfühligen wie energischen Strich und vollem, sattem Ton zu überzeugen weiß.

Marbacher Zeitung 19. Januar 2016


Die exzellente Bratschistin interpretierte zusammen mit der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim unter Peter Wallingers Leitung Schuberts „Arpeggione“-Sonate (D 821). Die schwebende Klarheit des Orchesters und der sangliche, samtweich-dunkle Ton der Viola erzeugten einen Klang wie aus einem Guss, der auch in rasanten Passagen von virtuosen Bratschen-Soli gekrönt wurde. (...) Vier sinnfällig bearbeitete Lieder aus Schuberts Zyklus „Die Winterreise“ für Soloviola und Streicher erzielten mit faszinierendem Bratschen-Gesang Wirkung.

Pforzheimer Zeitung 19. Januar 2016


 
Hiyoli Togawa ließ bei dem Violakonzert D-Dur von Carl Stamitz geschmeidig Finger und Bogen über die Saiten gleiten. (...) Sie erzeugte einen warmen, charaktervollen Klang und brachte die Schönheiten des Konzertes in vielen Facetten zum Leuchten. (...) Die Freude an und die Liebe zu der Musik war der Bratschistin anzumerken. Ihr Strahlen erhellte auch den entferntesten Winkel der Frauenkirche (...)

Mühlacker Tagblatt 15. September 2015


Mit geschmeidigem Bratschen-Ton und virtuosem Feinschliff formte die Bratschistin Hiyoli Togawa (...) aus dem Viola-Konzert D-Dur von Carl Stamitz konzertante Kostbarkeiten. Im Allegro funkelten rasantes Laufwerk, Doppelgriff-Skalen und eine hinreißend schöne Kadenz. Das Andante hätte kaum sanglicher ausgestaltet werden können, lebendiger könnte das Rondo nicht sein.

Pforzheimer Zeitung 15. September 2015


Leidenschaft und warme Innigkeit, versonnene Lyrik und schöne Farben hörte man in der Sonate op.120/1 von Johannes Brahms, die Hiyoli Togawa (Bratsche) und Frank Dupree (Klavier) musizierten (...)

Rhein-Neckar-Zeitung 16. April 2015


Bravouröse Interpretation des Konzertes für Viola und Orchester op. posth. von Béla Bartók (…) Sie korrespondierte wunderbar mit dem Orchester und überzeugte (..) mit einer gefühlvollen, aber auch temperamentvollen Lockerheit (…)

Markneukirchner Zeitung, 17. Mai 2013


Besonderen Eindruck hinterlässt die weit gereifte, musikalisch sehr gezielt agierende Hiyoli Togawa (…). Während sie im Allegretto aus Dimitri Schostakowitschs Sonate opus 147 motorische Höchstleistungen in Staccato- und Vorschlagsserien (...) vollbringt, gleitet sie im Adagio über in einen komplett gegensätzlichen, weichen Ton (…)

Frankenpost 24. April 2012


Zu welch filigranen Klängen und welch virtuosem Temperament die Bratsche fähig ist, wusste Hiyoli Togawa in einem mitreißenden Vortrag zu demonstrieren. Mit einer schwermütigen Elegie von Henri Vieuxtemps, der Rachmaninoff-Bearbeitung "Vocalise" für Viola und Klavier und dem expressiv-romantischen Scherzo von Ladislav Kupkovic war der Vortrag von vitaler Dynamik und Musikalität geprägt.

Recklinghäuser Zeitung Oktober 2006


Minutenlanger Applaus zeugte davon, dass die Fachjury bei der Vergabe des Kunstförderpreises für Musik die richtige Entscheidung getroffen hatte. Hiyoli Togawa spielte sich in die Herzen der Zuhörer.

Ihren Part spielte sie mit einer fließenden Leichtigkeit und Selbstsicherheit (…). Mit Franz Anton Hoffmeisters Konzert für Viola und Orchester in D-Dur konnte die Bratschistin die weite Klang- und Ausdrucksspanne ihres Instruments präsentieren.

Westdeutsche Zeitung, 9. Mai 2006


Hiyoli Togawa empfahl sich als Solistin mit außergewöhnlichem Stilempfinden. Nicht nur, dass sie sicher in Technik, Tempo und Lautstärkeschattierung sowie mit virtuosen Solokadenzen dem klassischen Stück Leben einhauchte ­- sie entwickelte im langsamen Satz eine solche gesangliche Wärme, dass man ins Träumen geriet.

Neuss Grevenbroicher Zeitung 9. Mai 2006